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alliance F ist nicht verantwortlich für den Inhalt der Diskussionsbeiträge.
Wie sehen Sie unsere Gesellschaft im Jahr 2020? Was sind Ihre Vorstellungen und Bedürfnisse? Wagen Sie einen weiblichen Blick auf die Zukunft!
Zählt das Ausüben einer unentgeltlichen Tätigkeit zur Freitzeit? Wo sehen Sie bei Ihren Tätigkeiten politischen Handlungsbedarf, um das Lebensphasenmodell umzusetzen? Diskutieren Sie mit uns unterschiedliche Lebensmodelle!
Forumsbeiträge/Publication de votre message
| Name: Monika Tschumi Ort: Bern |
| Ich teile die Meinung von Rosemarie Zapfl absolut: Ohne ehrenamtliche und freiwillige Tätigkeiten würde die Schweiz still stehen. Hier stellt sich für mich gleich eine wichtige Frage: nämlich die der Entschädigung dieser Tätigkeiten. Militär, Zunft, Jagdgesellschaft, Politik etc. sind letztendlich angesehener, weil sie mehrheitlich von Männern übernommen werden und zumindest mit einer finanziellen Entschädigung einhergehen. Frauen, die sich tageweise Zeit nehmen und zum Beispiel in Altersheimen mit den Bewohnenden spazieren gehen, machen das umsonst. Sollten wir vielleicht auch einfach etwas selbstbewusster zumindest ein kleines Entgelt - in dem Falle von der Gemeinde fordern, und uns nicht einfach mit einem netten (Be-)Lächeln zufrieden geben? Ich möchte zuletzt, dass solche von Frauen übernommene Tätigkeiten nicht mehr gemacht würden. Es wäre eine Bankrotterklärung unserer Gesellschaft. Aber wir sollten doch etwas mehr fordern... - - - |
| Name: Barbara K. Müller Ort: Kilchberg |
| Obwohl an sich klar ist, in welche Bereiche sich ein menschliches Leben aufteilt, ist es wichtig, dass diese Bereiche auch einmal ganz theoretisch dargestellt werden. Diese theoretische Grundlage kann als Basis für die praktische Umsetzung sehr hilfreich sein. Ich bewege mich in einem beruflichen Umfeld, wo primär Erwerbszeit als anerkannter Bereich gewertet wird, Familien- und Beziehungszeit oder gar Freizeit wenn überhaupt als notwendiges Uebel, deren Beanspruchung als Schwäche ausgelegt wird, qualifiziert werden. Interessanterweise wird in meinem beruflichen Umfeld die Gesellschaftszeit eher anerkannt, allerdings nur hinsichtlich der eher männerdominierten Organisationen wie Militär, Zunft, Jagdgesellschaft u.ä. Für mich besteht die grosse Herausforderung heute darin, die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse dahingehend zu verändern, dass die verschiedenen Lebensphasen ganz offiziell ihren Platz haben. M.E. ist die gesellschaftliche Entwicklungen in der Zwischenzeit so weit, dass im Privatleben eine weitgehende Gleichberechtigung herrscht, deren äussere Umsetzung in der Gesellschaft aber noch wesentlich erschwert ist. - - - |
| Name: Rosmarie Zapfl Ort: 8600 Dübendorf |
| Um über meine Tätigkeiten in der Freizeit selbst zu bestimmen brauche ich ein Umfeld das mich frei sein lässt.Konkret heisst das, Aufgaben sind partnerschaftlich zu teilen.Dazu ist Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gefordert.Mit einer neuen Orientierung zu mehr Menschlichkeit und weniger Gier kann sich vieles verändern.Unser Land ist auf die ehrenamtliche und freiwillige Tätigkeit angewiesen. Das ist die Grundlage unseres Milizsystems. Damit auch in Zukunft die Schweiz auf diese wichtige Säule setzen kann, müssen die freiwillige und ehrenamtliche Arbeit gleichwertig sein. - - - |
| Name: Cornelia Schinzilarz Ort: Zürich |
| Gerade in Krisenzeiten ist es zentral, dass alle Menschen, egal in welcher Lebensform sie ihr Leben gestalten, gleichwertig existieren können. Lebensmodelle, wie sie hier von alliance F vorgestellt werden, können als Orientierungshilfe dienen. Die Aufteilung von Zeit in die verschiedenen Bereiche, macht es Frauen und Männern möglich, auch in Zeiten der grossen Herausforderungen, ihr Leben sinnvoll zu arrangieren. Besonders in Zeiten der drohenden oder schon eingetroffenen Erwerbslosigkeit, sehen wir wie viele relevante Arbeitsfelder vorhanden sind, durch die jeder und jede an dem Werdungsprozess der Gesellschaft teil haben kann. Gerade die Gesellschaftszeit gilt es in den kommenden Jahren gezielt umzusetzen. Durch Weiterbildung und Coaching wird es möglich sein, dass das reichhaltige Wissen und die grossen Kompetenzen der verschiedenen Frauen und Männer für eine gerechtere Welt genutzt werden können. Den Ausgangspunkt hat alliance F mit den Lebensmodellen gesetzt. Nun geht es darum konkret zu werden. Mit herzlichen Grüssen Cornelia Schinzilarz www.kick.dich.ch - - - |
