Veranstaltungen und Termine
2. Juni 2012, Delegiertenversammlung alliance F, Kursaal Bern
An der 112. Delegiertenversammlung beschäftigt sich alliance F im öffentlichen Teil mit dem Thema «Quoten, Qualität und Qualifikation». aBR Micheline Calmy-Rey wird das Einführungsreferat halten und im anschliessenden Podiumsgespräch wird sie mit Michèle Roten - Autorin/Journalistin, Doris Aebi - Headhunterin, Yves Flückiger - Wirtschaftsprofessor Uni Genf und Hans Künzle - CEO Nationale Suisse darüber diskutieren, was es bringt, wenn Frauen Führungsverantwortung übernehmen. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Schweiz das grosse Potential von gut ausgebildeten Frauen noch viel zu wenig nutzt. In den Leitungsgremien von Wirtschaft, Bildung, Verwaltung und Politik sind die Frauen trotz 30 Jahren gesetzlicher Gleichstellung noch immer völlig untervertreten. Dies obwohl ein grosser Mangel an Fachkräften herrscht und ein Viertel der Frauen ein Studium abschliesst.
Programm, Anmeldetalon, Entwurf Leitbild
11. Juni 2012, Hotel Central Plaza, Zürich: Modell F: Mehr Fachkräfte und Führungsfrauen für den Wirtschaftsstandort Zürich
Unternehmen entwickeln neue Laufbahnmodelle und Karrierenwege sowie Diversity Programme. Sie setzen sich mit den Herausforderungen der demographischen Entwicklung in den nächsten Jahren auseinander. Die Referenten zeigen auf, welche Szenarien, Massnahmen und Lösungen der Bundesrat, die Verbände und die Bildungsanbieter für die nächsten Jahre entwickeln.
Mit neuen und flexiblen Angebotsformen von Bildungs- und Studiengängen nach Modell F bieten nun die Bildungsinstitutionen im Kanton Zürich flexible und attraktive Studienmodelle an. Am Beispiel des Fachbereichs ICT stellen wir Ihnen neue Projekte und Wege vor, die dem Mangel an Fachkräften begegnen: Die Mitarbeitenden können sich ein Leben lang höher und anders qualifizieren und laufend neue Kompetenzen erwerben. Wie können Unternehmen, Mitarbeitende und der Wirtschaftsraum Zürich konkret von Modell F profitieren?
11./12. Juni 2012, Fachtagung zur Mädchenarbeit, Bubenarbeit und
geschlechtergerechten Jugendarbeit, Haus des Sports, Ittigen bei Bern
Die Jugendarbeit unterstützt Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsbildung als aktive Mitglieder einer Gesellschaft, die eine verwirrende Fülle von widersprüchlichen Antworten zu Geschlechterfragen anbietet. Und was beschäftigt Jugendliche mehr als der Weg vom Mädchen zur Frau, vom Jungen zum Mann?
Der Dachverband offene Jugendarbeit Schweiz und die IG Bubenarbeit organisieren den Anlass.
28. Juni 2012, ETH Zürich: SVIN-Award 2012: «Frauen in technischen Berufen bewegen die Schweiz! Doch wer bewegt am meisten?»
Anlässlich ihres 20 jährigen Bestehens zeichnet die SVIN (Schweizerische Vereinigung der Ingenieurinnen) die 5 einflussreichsten Ingenieurinnen, Technikerinnen, Naturwissenschaftlerinnen oder Informatikerinnen der Schweiz mit dem SVIN Award aus.
Information und Nomination (PDF 168kb)
«Alltagskompetenzen» - ein Projekt des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes (SBLV)
Was sind «Alltagskompetenzen»? Was so modern klingt, ist die Arbeit, die täglich daheim erledigt wird. Der SBLV ist überzeugt, dass grundlegendes, praktisches Wissen im Alltag die Lebensqualität fördert und Zeit spart. Handwerkliche und hauswirtschaftliche Fertigkeiten können sich in den verschiedensten Berufen und Ausbildungen positiv auswirken. Der SBLV stellte fest, dass bei SchulabgängerInnen geringere praktische Kompetenzen vorhanden sind als früher. Um zu erfahren, ob andere Berufsgruppen die gleichen Erfahrungen machen, gab der SBLV eine Umfrage in Auftrag.
Die Antworten zeigten klar, dass sich der Abbau der praktischen Fächer in der Volksschule bemerkbar macht. Weniger Vorwissen für die Lehre, fehlender Bezug zur Praxis, keine oder zu wenig Gelegenheit zum Üben und Verinnerlichen, ausbleibende Erfolgserlebnisse, sinkende Motivation: die negativen Auswirkungen sind mannigfach, nicht nur für die weitere Ausbildung, sondern auch im privaten Alltag.
Mehr über das Projekt, die Umfrage und die Erkenntnisse auf www.landfrauen.ch
